Veranstaltung

Digitales Netzwerktreffen

Einladung zum Netzwerktreffen am Donnerstag,

02. Dezember 2021 um 19.00 -21.00 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde des LIGA-Netzwerks!

Wir laden euch herzlich zum letzten Netzwerktreffen in diesem Jahr ein. Das haben wir vor:

1) Thema Fairer Kakao

Noch immer gehören Armut und ausbeuterische Kinderarbeit zum Alltag in den Kakaoanbauregionen in West-Afrika. Die Hintergründe beleuchtet INKOTA-Mitarbeiterin Keshia Acheampong in Ihrem Vortrag zur Geschichte des Kakaoanbaus von der Kolonialzeit bis heute. INKOTA schaut sich die Nachhaltigkeitsbemühungen der großen Schokoladenunternehmen immer wieder genauer an („Schoko-Check“). Wir fragen auch, wie das neue Lieferkettengesetz helfen kann, Ungerechtigkeiten in der globalen Schokoladenindustrie zu überwinden.

Mehr Informationen: https://de.makechocolatefair.org

2) Jahresplanung 2022 – mit Euch!

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) bilden das thematische Spektrum der LIGA gut ab. Darunter sind Armutsbekämpfung, Bildung, Nachhaltigkeit, Natur- und Klimaschutz, Geschlechtergerechtigkeit, Frieden und Partnerschaften. Habt Ihr Anknüpfungspunkte? Unter dem Motto „12 Monate – 12 Veranstaltungen“ laden wir alle Netzwerkpartner ein, eine Veranstaltung oder Aktion für das Jahr 2022 beizusteuern. Die Ideen von euch möchten wir auf dem Netzwerktreffen sammeln.

3) Mitarbeit an der Homepage www.liga-luenen.de gesucht

Menschen, die Freude am Schreiben von Texten im oben genannten Themenspektrum haben oder Lust haben, in einem kleinen Redaktionsrat, Texte zu planen und Aufgaben zu verteilen, sind herzlich willkommen.

4) Zeit für Informations-Austausch im Netzwerk

Wir möchten euch aufmerksam machen auf den Aufsatz „Vom Kolonialismus zur imperialen Lebensweise“. Unter dieser Überschrift hat Dr. Ulrich Weber zentrale Argumentationsstränge aus der Arbeit der „Lüner Initiative gegen globale Armut/LIGA“ nachgezeichnet, um den Aspekt des Kolonialismus ergänzt und anschließend systematisiert.

Zu finden auf www.liga-luenen.de

Außerdem präsentiert LIGA beim Kinofest Lünen am Freitag, den 26.11.2021 um 16.30 Uhr den Film „Das neue Evangelium“ von Milo Rau.

 

Inhaltsangabe:

Was würde Jesus im 21. Jahrhundert predigen? Wer wären seine Jünger? Der Schweizer Regisseur Milo Rau inszeniert in der süditalienischen Stadt Matera das Evangelium als Passionsspiel einer Gesellschaft, die geprägt ist von Unrecht und Ungleichheit. Gemeinsam mit dem Politaktivisten Yvan Sagnet, der Jesus verkörpert, erschafft Rau eine zutiefst biblische Geschichte. Als „Menschenfischer“ findet Yvan/Jesus seine „Jünger“ im größten der Flüchtlingslager bei Matera: Verzweifelte, die über das Mittelmeer nach Europa gekommen sind, um auf den Tomatenfeldern Süditaliens versklavt zu werden und dort unter unmenschlichen Bedingungen in regelrechten Ghettos hausen. Gemeinsam mit ansässigen Kleinbäuerinnen und -bauern begründen sie die „Revolte der Würde“, eine politische Kampagne, die für die Rechte von Migrantinnen und Migranten kämpft. Szenen aus dem realen Flüchtlingsalltag wechseln sich dabei ab mit nachgespielten Kapiteln aus der Bibel – eine beeindruckende Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm, die nachwirkt.

Dokumentarfilm D/CH/I 2020 | 107 Minuten

Regie & Buch: Milo Rau

Liebe Grüße,

das Koordinatoren Team

Lesedauer: 2 Min.

Teile diesen Artikel gerne auf Deinem Social Media Profil.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on email
Email
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email

Das könnte Sie auch interessieren

Liga Lünen

Vom Kolonialismus zur imperialen Lebensweise

Vom „Kolonialismus zur imperialen Lebensweise“ – unter dieser Überschrift habe ich in dem folgenden Beitrag zentrale Argumentationsstränge aus der Arbeit der „Lüner Initiative gegen globale Armut/LIGA“ nachgezeichnet, um den Aspekt des Kolonialismus ergänzt und anschließend systematisiert.

mehr erfahren

Faire Stadtführung in Lünen

Fair und nachhaltig zu konsumieren bedeutet für uns, Verantwortung gegenüber der Natur und unseren Mitmenschen zu tragen. Durch einen bewussten Konsum können wir dazu beitragen, dass weder Menschen noch natürliche Ressourcen ausgebeutet werden. Nachhaltiger Konsum bedeutet auch, Alternativen zum Neukauf zu nutzen, zum Beispiel, wenn Dinge genauso gut repariert, getauscht, geändert oder verschenkt werden können.

mehr erfahren