Pressemitteilung
Liga Lünen fordert Hitzeschutzplan und konkrete Maßnahmen
Lünen, 3. August 2026 – Die Liga Lünen appelliert an Rat und Verwaltung, das Thema mit hoher Priorität zu behandeln und gemeinsam mit Fachleuten, sozialen Einrichtungen und der Bürgerschaft tragfähige Lösungen zu entwickeln. Ziel müsse eine Stadt sein, die auch an heißen Sommertagen lebenswert und sicher bleibt.
Angesichts zunehmender Hitzeperioden fordert die Liga Lünen die Stadtverwaltung auf, einen umfassenden kommunalen Hitzeschutzplan zu entwickeln und kurzfristig wirksame Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung umzusetzen.
„Extreme Hitze ist längst kein Ausnahmeereignis mehr, sondern eine wachsende Herausforderung für die Gesundheit und die Lebensqualität in unserer Stadt“, erklärt Oliver Wendenkampf. Vorsitzender der LIGA. Besonders betroffen seien ältere Menschen, Kinder, chronisch Erkrankte sowie Menschen, die im Freien arbeiten oder in stark aufgeheizten Wohnungen leben.
Die bereits vorliegenden „Klimaschutzleitlinien in der Bauleitplanung“ seien hier ein guter erster Schritt greifen aber deutlich zu kurz
Die Liga Lünen fordert unter anderem:
die Erarbeitung und Umsetzung eines kommunalen Hitzeschutzplans,
mehr Schattenplätze durch zusätzliche Bäume, Begrünung und Sonnensegel,
den Ausbau öffentlich zugänglicher Trinkwasserbrunnen,
die Einrichtung und Kennzeichnung kühler Rückzugsorte in öffentlichen Gebäuden,
gezielte Informations- und Warnkampagnen für besonders gefährdete Bevölkerungs-
gruppen,die stärkere Berücksichtigung des Hitzeschutzes bei Stadtplanung und Neubauprojekten.
Nach Auffassung der Liga Lünen sind Hitzeschutz und Klimaanpassung keine Zukunfts-themen mehr, sondern eine aktuelle kommunale Pflichtaufgabe. Investitionen in mehr Grünflächen, Entsiegelung und eine klimaresiliente Infrastruktur verbesserten nicht nur den Schutz vor Hitze, sondern erhöhten zugleich die Aufenthaltsqualität in der Stadt.
„Lünen muss sich auf die Folgen des Klimawandels einstellen. Ein Hitzeschutzplan darf kein Papier für die Schublade sein, sondern muss konkrete Maßnahmen enthalten, die den Menschen im Alltag helfen“, betont Wendenkampf und verweisst zudem auf die „Praxistipps (des difu – Instituts) für den Umgang mit Hitze in Kommunen“.
Pressekontakt
Liga Lünen, Oliver Wendenkampf, o.wendenkampf@liga-luenen.de, mobil: 0151 65232077
Lesedauer: 3 Min.
Autor: Oliver Wendenkampf
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